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Rad- und Wanderwege führen durch die hügelige, von Apfelplantagen und Streuobstwiesen geprägte Landschaft des Thurgaus.

Treten und Tafeln im Thurgau

Mit dem Velo durchs Schlaraffenland - Genuss-Zeit am Thurgauer Bodenseeufer

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Im Schweizer Grenzland entlang an Bodensee und Rhein wächst und gedeiht es prächtig: Thurgauer Äpfel, Thurgauer Wein aber auch Radler- und Wanderwaden. Die sanft hügelige Landschaft des Kantons wird von 900 Kilometer Rad- und 1000 Kilometer Wanderwegen überzogen. Die Routen führen vorbei an Streuobstwiesen, wo die Zutat für regionale Spezialitäten wie „Öpfelringli" oder „Shorley" wächst. Der perfekte Proviant für Rucksack und Radtasche. Wegzehrung gibt's auch in Hof- und Klosterläden. Wie erlesen am Schweizer Bodensee schon getafelt wurde, zeigt das Napoleonmuseum in der Sonderschau „Zu Tisch - À Table".

Ehemaliges Kartäuser-Kloster Ittingen bei Frauenfeld

Wer an den sanften Hügeln des Thurgaus seine Fitness stärkt, darf später bei den Spezialitäten der Region, wie Bodenseefisch, Schweizer Käse und Apfelgerichte aller Art, ohne Reue zugreifen. Angenehm gesättigt und leicht ermattet reizt der Umstieg auf die Öffentlichen Verkehrsmittel. Am Schweizer Bodenseeufer sind das Bahn, Schiff und Postauto. Mit diesem mobilen Trio lassen sich die folgenden Geniessertipps auch ganz bequem ansteuern.

Treten und Tafeln,…das kann das Motto eines Urlaubs im Thurgau sein. Rad- und Wanderwege führen durch die hügelige, von Apfelplantagen und Streuobstwiesen geprägte Landschaft. Bildnachweis: Thurgau Tourismus

Das Thurgauer Apfelland lädt zum Schmaus

Der Thurgau ist Apfelland. Die Schweizer sprechen wegen der Dreiecksform des Kantons auch von „Mostindien". Der weissen Blütenpracht im Frühjahr folgen die rotbackigen Früchte und allerlei Apfel-Genüsse: Süssmostcrème, Chrustenbraten mit Halbäpfeln und natürlich die Apfelwähe, die im Thurgau „Öpfeltünne" genannt wird, stehen auf den Speisekarten der Thurgauer Landgasthöfe. In der Traditions-Mosterei der Familie Möhl in Arbon werden Äpfel seit 1895 zu Saft, Most und Apfelwein verarbeitet. Eine Spezialität des Hauses ist der in braunen Flaschen mit Porzellanverschluss abgefüllte „Saft vom Fass", der drei Monate lang im Eichenfass reifen durfte. Noch mehr Geheimnisse rund um den Apfel werden im Saft- und Brennereimuseum der Mosterei gelüftet. Das Apfel-Mineralwasser-Getränk „Shorley", das Radfahrern oder Wanderern über die Anstiege hilft, stammt übrigens ebenfalls aus der Mosterei Möhl.

Im Fachwerkort Gottlieben geniesst man sein Essen direkt am See. Hier kommen übrigens die Gottlieber Hüppen her.
Bildnachweis: Thurgau Tourismus

Apfel-Patenschaft

Auf der leichten Anhöhe über dem Bodensee, dem Seerücken, wechseln sich Obstgärten und kleine Weiler ab. Dort liegt auch das Apfeldorf Altnau, das mit einem Obst-Lehrpfad die Feinheiten des Thurgauer Apfelanbaus erklärt. Wem die „Öpfel" ans Herz gewachsen sind, kann in Altnau auf dem Erlebnis- und Urlaubsbauernhof Feierlenhof zum Apfelbaumpaten werden oder (von September bis Oktober) seinen eigenen Apfelsaft pressen.

Genuss hinter Klostermauern

Im Hinterland des Bodensees, nahe Frauenfeld, liegt das ehemalige Kartäuserkloster Ittingen. Es ist eines der beliebtesten Ausflugsziele des Thurgaus und zugleich einer der grössten Gutsbetriebe des Kantons. Geführt wird er seit 1977 von einer privatrechtlichen Stiftung. Mit Erfolg: die Produkte aus den 800 Jahre alten Klostermauern sind weithin gefragt. Eigener Wein, Bier, Wurst, Käse oder Fisch werden in den Restaurants des ehemaligen Klosters und im Hofladen angeboten. Die Kartause beherbergt auch das Kunstmuseum des Kantons Thurgau mit seinen Wechselausstellungen moderner Kunst sowie ein Museum, das die Geschichte des Klosters erzählt. Die Klosterkirche, die rekonstruierten Kartausen (kleine Mönchshäuschen), Kräutergarten, Fischteich, Gartenanlagen und vieles mehr können besichtigt werden.

Das ehemalige Kartäuser-Kloster Ittingen bei Frauenfeld ist heute Museum, Hotel, Ausflugsrestaurant und Gutsbetrieb. Der gut bestückte Klosterladen verkauft Käse, Wurst, Kräuter und vieles mehr aus eigener Herstellung. Bildnachweis: Kartause Ittingen

Auch die Bodensee-Bonapartes bitten zu Tisch

Über dem Bodensee mit einem traumhaften Blick auf die Insel Reichenau liegt Schloss Arenenberg. Die Exilresidenz von Hortense de Beauharnais, Mutter des letzten französischen Kaisers, beherbergt heute das Napoleonmuseum Thurgau Schloss und Park Arenenberg. Die Sonderschau „Zu Tisch - À Table! Köstlichkeiten aus fürstlichen Küchen und Kellern" rankt sich noch bis 10. Oktober um ein dreizehngängiges Menü aus dem Jahr 1805, das Hortense Napoleon I. und Joséphine servieren liess. Die kuriosen und feinsinnigen Spezialitäten machen nicht nur Appetit, sondern bringen auch die Geschichte der kulinarischen Gepflogenheiten der Fürsten Europas im 19. Jahrhundert auf den Tisch. Dabei erfährt der Besucher, dass ein Diner auf Aluminiumgeschirr damals zu den teuersten Vergnügungen gehörte, welche Tropfen in Kaiserin Josephines Weinkeller zu finden waren und dass Napoleon I. kein Geniesser war. Das kleine Exilschloss bei Salenstein oberhalb von Ermatingen ist ein reizvolles Ziel für einen Tagesausflug. Es ist über Rad- und Wanderwege aber auch mit dem Zug (Thurbo, Seehas), der Schifffahrt Untersee-Rhein oder mit dem Postauto erreichbar.

Weitere Informationen:

Thurgau Tourismus, CH-8580 Amriswil, Tel. +41 (0)71 414 11 44, info@thurgau-tourismus.ch, www.thurgau-tourismus.ch

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